Ein Unimog mit ausgeklügelter Hubdachkabine, ein liebevoll restaurierter Büssing von 1962, ein Allrad-LKW mit Schlafplatz unter dem Sternenhimmel und eine Schweizer Feuerwehr als Familien-Wohnmobil: Beim Hof & Hubraum Treffen 2026 gab es jede Menge zu entdecken. Wir waren mittendrin und zeigen euch vier Expeditionsmobile, die uns besonders beeindruckt haben.
Moin liebe Fernweh-Gemeinde!
Es gibt Treffen, bei denen man sich ein paar schöne Fahrzeuge anschaut, ein bisschen fachsimpelt und anschließend wieder nach Hause fährt. Und dann gibt es Hof & Hubraum!
Hier treffen sich Menschen, die nicht nur vom Reisen träumen, sondern sich ihre rollenden Traumhäuser gleich selbst bauen. Manchmal mit beeindruckendem technischen Aufwand, manchmal mit jeder Menge Improvisationstalent. Und fast immer mit einer ordentlichen Portion Leidenschaft.
Wir waren mit unserem Benz beim Hof & Hubraum Treffen 2026 dabei. Und natürlich haben wir uns auf die Suche nach besonders spannenden Expeditionsmobilen gemacht.
Vier Fahrzeuge haben es uns dabei ganz besonders angetan. Nicht unbedingt, weil sie die größten, teuersten oder spektakulärsten waren. Sondern weil ihre Besitzer Lösungen gefunden haben, auf die man erst einmal kommen muss.
Außerdem gab es für uns noch einen ganz besonderen Moment: Anja durfte auf dem Treffen einen Lesevortrag aus unserem Buch Kein Reisebuch halten. Aber dazu später mehr.
Hof & Hubraum 2026 – ein Treffen für Expeditionsmobile und ihre Menschen
Wer sich für Expeditionsmobile, Allrad-LKW und individuelle Wohnmobil-Ausbauten begeistert, dürfte bei Hof & Hubraum ziemlich schnell auf seine Kosten kommen.
Denn hier geht es nicht nur um große Reifen, beeindruckende Bodenfreiheit und möglichst viele Pferdestärken.
Es geht vor allem um die Frage: Wie lässt sich ein Fahrzeug so ausbauen, dass es unterwegs zu einem echten Zuhause wird?
Und darauf gibt es erstaunlich viele unterschiedliche Antworten.
Vom historischen Oldtimer bis zum modernen Expeditionsmobil, vom minimalistischen Ausbau bis zum rollenden Familienhaus: Die Bandbreite ist riesig.
Besonders spannend finden wir dabei die vielen Selbstausbauten. Denn wer sein Expeditionsmobil selbst plant und baut, muss sich zwangsläufig intensiv mit den eigenen Bedürfnissen beschäftigen.
Wie viel Platz braucht man wirklich? Welche Technik ist sinnvoll? Wie autark möchte man sein? Und wo lässt sich mit einer cleveren Konstruktion vielleicht noch ein bisschen zusätzlicher Wohnraum herausholen?
Genau solche Fragen standen auch bei unseren vier Favoriten im Mittelpunkt.

1. Unimog mit Hubdachkabine und Hubbett – durchdacht bis ins kleinste Detail
Fahrzeug: Unimog mit individuellem Wohnaufbau
Instagram: @moggi.du
Besonderheiten: Hubdachkabine, Hubbett und Grauwasserrückgewinnung
Ein Unimog ist für sich genommen schon ein ziemlich faszinierendes Fahrzeug. Geländegängig, robust und gebaut für Aufgaben, bei denen andere Fahrzeuge längst kapitulieren.
Doch dieser Unimog hat uns vor allem mit seinem Wohnaufbau begeistert.
Die Besitzer des Instagram-Accounts @moggi.du haben sich bei ihrem Ausbau einige wirklich interessante Lösungen einfallen lassen.
Mehr Wohnraum durch Hubdach und Hubbett
Eine der größten Herausforderungen beim Ausbau eines Expeditionsmobils ist die optimale Nutzung des vorhandenen Raums.
Schließlich soll das Fahrzeug einerseits kompakt genug bleiben, um auch abseits befestigter Straßen unterwegs sein zu können. Andererseits möchte man im Inneren möglichst wenig auf Wohnkomfort verzichten.
Die Lösung bei diesem Unimog: eine Kombination aus Hubdachkabine und Hubbett.
Durch die beweglichen Elemente lässt sich der vorhandene Raum flexibel nutzen. Das sorgt für zusätzlichen Platz, ohne dass das Fahrzeug permanent entsprechend hoch gebaut sein muss.
Grauwasserrückgewinnung für mehr Autarkie
Mindestens genauso interessant fanden wir das Konzept zur Grauwasserrückgewinnung.
Wasser ist unterwegs eine der wichtigsten Ressourcen. Gerade wenn man länger autark stehen möchte, wird schnell klar, wie wertvoll jeder Liter sein kann.
Deshalb lohnt es sich, nicht nur über größere Wassertanks nachzudenken, sondern auch darüber, wie vorhandenes Wasser effizienter genutzt werden kann.
Der Unimog zeigt, dass sich Autarkie und durchdachte Technik wunderbar ergänzen können.
Unsere Roomtour: Unimog-Ausbau ohne Schnitt
Wir haben uns den Unimog ausführlich erklären lassen und zeigen euch die technischen Besonderheiten in einer ungeschnittenen Roomtour.
Dabei geht es nicht nur um die großen Highlights, sondern auch um die vielen kleinen Detaillösungen, die einen guten Selbstausbau ausmachen.
Unser Fazit: Ein Fahrzeug für alle, die sich für intelligente Raumkonzepte, Wassermanagement und technisch anspruchsvolle Expeditionsmobil-Ausbauten begeistern.

2. Büssing von 1962 – ein Oldtimer wird zum gemütlichen Haus auf Rädern
Fahrzeug: Büssing Bus, Baujahr 1962
Ausbau: liebevoller Selbstausbau über mehrere Jahre
Besonderheiten: individuelle Holzarbeiten, historische Fahrzeugtechnik und wohnlicher Innenraum
Manche Fahrzeuge beeindrucken mit moderner Technik. Andere erzählen schon beim ersten Blick eine Geschichte.
Dieser Büssing aus dem Jahr 1962 gehört ganz eindeutig zur zweiten Kategorie.
Mehr als sechs Jahrzehnte hat der Bus inzwischen auf dem Buckel. Doch statt seinen Ruhestand irgendwo in einer Scheune zu verbringen, wurde er in jahrelanger Arbeit zu einem vollwertigen Zuhause auf Rädern umgebaut.
Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.
Ein Selbstausbau mit viel Liebe zum Detail
Was uns besonders beeindruckt hat, war die handwerkliche Umsetzung.
Hier wurde nicht einfach ein fertiges Wohnmobil-Möbelprogramm eingebaut. Stattdessen ist ein individueller Wohnraum entstanden, bei dem man die Liebe zum Material und zum Fahrzeug an vielen Stellen erkennt.
Vor allem die Holzarbeiten sorgen für eine warme, gemütliche Atmosphäre.
Das ist ein schöner Gegenentwurf zu den oft sehr technisch und funktional gestalteten Innenräumen moderner Expeditionsmobile.
Historischer Charme trifft modernen Wohnkomfort
Ein Fahrzeug von 1962 als Wohnmobil zu nutzen, ist natürlich etwas anderes, als einen modernen LKW auszubauen.
Die historische Technik bringt eigene Herausforderungen mit sich. Gleichzeitig soll das Fahrzeug heutigen Ansprüchen an Wohnkomfort und Autarkie gerecht werden.
Genau diese Verbindung macht den Büssing so besonders.
Von außen ein Stück Automobilgeschichte, von innen ein gemütliches Zuhause.
Und vielleicht ist das auch eine der schönsten Erkenntnisse solcher Treffen: Es muss nicht immer das neueste Fahrzeug sein, um sich den Traum vom mobilen Leben zu erfüllen.
Unser Fazit: Ein wunderbares Beispiel dafür, was mit handwerklichem Können, Ausdauer und einer klaren Vorstellung vom eigenen Traum möglich ist.

3. MAN 4×4 mit Himmelbett – dieses Expeditionsmobil lässt euch unter den Sternen schlafen
Fahrzeug: individuell ausgebauter Allrad-LKW
Instagram: @4x4Himmelbett
Bekannt aus: Explorer Magazin
Besonderheiten: Hubdach, Hubbett und außergewöhnliches Schlafkonzept
Jetzt kommen wir zu einem Fahrzeug, bei dem wir besonders über das Schlafkonzept gestaunt haben.
Einige von euch kennen diesen Allrad-LKW möglicherweise bereits aus dem Explorer Magazin, in dem der außergewöhnliche Ausbau vorgestellt wurde.
Und tatsächlich steckt hinter dem Fahrzeug eine ziemlich geniale Idee.
Mit dem Bett nach oben und dem Dach in den Himmel
Stellt euch vor, ihr liegt abends in eurem Expeditionsmobil, fahrt euer Bett nach oben und öffnet anschließend das Dach.
Plötzlich befindet ihr euch direkt unter dem Sternenhimmel.
Nicht irgendwo draußen auf einer Isomatte, sondern im eigenen Bett.
Genau das ermöglicht die Kombination aus Hubdach und Hubbett in diesem Allrad-LKW.
Die Konstruktion verbindet ein besonderes Naturerlebnis mit dem Komfort eines festen Schlafplatzes.
Gerade für Menschen, die möglichst nah an der Natur sein möchten, ist das eine faszinierende Lösung.
Ein Ausbaukonzept, das über den Tellerrand hinausgeht
Uns begeistert an solchen Fahrzeugen vor allem die Kreativität ihrer Besitzer.
Denn wer sagt eigentlich, dass ein Bett immer an derselben Stelle stehen muss? Oder dass ein Dach grundsätzlich fest sein sollte?
Viele klassische Wohnmobil-Grundrisse orientieren sich an Lösungen, die seit Jahrzehnten funktionieren.
Das ist praktisch, aber nicht unbedingt immer die beste Lösung für jeden.
Dieser Allrad-LKW zeigt, was möglich wird, wenn man bestehende Konzepte hinterfragt und eigene Wege geht.
Unser Fazit: Eines der außergewöhnlichsten Schlafkonzepte, die wir auf dem Treffen gesehen haben. Besonders interessant für alle, die sich mit variablen Raumlösungen und individuellen Hubdachkonstruktionen beschäftigen.

4. Schweizer Feuerwehr TLF 1428 – ein Expeditionsmobil für sechs Personen
Basisfahrzeug: Schweizer Feuerwehr TLF 1428
Zulassung: historisches H-Kennzeichen
Ausbau: individueller Selbstausbau
Besonderheit: Wohnraum für eine sechsköpfige Familie
Wer glaubt, dass es in einem Expeditionsmobil für zwei Personen schon manchmal eng werden kann, sollte sich dieses Fahrzeug unbedingt anschauen.
Denn hier wurde eine ehemalige Schweizer Feuerwehr zu einem Wohnmobil für sechs Personen umgebaut.
Ja, richtig gelesen: sechs!
Und das in einem Fahrzeug, das von außen noch immer ganz deutlich seine Vergangenheit als Feuerwehr erkennen lässt.
Vom Feuerwehrfahrzeug zum Familien-Wohnmobil
Ehemalige Feuerwehrfahrzeuge sind als Basis für Expeditionsmobile ausgesprochen interessant.
Sie verfügen häufig über robuste Fahrgestelle, leistungsfähige Motoren und eine solide technische Grundlage.
Allerdings wurden sie ursprünglich natürlich nicht dafür konstruiert, dass darin eine Familie wohnt.
Deshalb ist bei einem solchen Umbau besonders viel Kreativität gefragt.
Wo schlafen sechs Personen? Wie organisiert man den Stauraum? Wie lässt sich der Wohnbereich so gestalten, dass sich nicht ständig alle gegenseitig im Weg stehen?
Die Besitzer dieses TLF 1428 haben darauf ihre eigenen Antworten gefunden.
Clevere Raumaufteilung statt riesigem Wohnkoffer
Besonders spannend fanden wir die durchdachte Raumaufteilung.
Denn bei einem Familien-Expeditionsmobil kommt es nicht nur auf die Anzahl der Schlafplätze an.
Es braucht auch Stauraum für Kleidung, Lebensmittel und persönliche Dinge. Außerdem muss der Innenraum im Alltag funktionieren.
Gerade deshalb lohnt es sich, bei diesem Ausbau genau hinzuschauen.
Viele Ideen lassen sich nämlich auch auf kleinere Wohnmobile übertragen.
Historischer Feuerwehr-Charme bleibt erhalten
Ein weiterer Pluspunkt ist die Optik.
Während im Inneren ein individuelles Familien-Wohnmobil entstanden ist, erkennt man von außen noch immer die ehemalige Schweizer Feuerwehr.
Das Fahrzeug besitzt außerdem ein historisches H-Kennzeichen.
So verbindet dieser Selbstausbau den Charakter eines klassischen Nutzfahrzeugs mit den Anforderungen einer reisenden Großfamilie.
Unser Fazit: Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie viel Wohnraum sich mit einem durchdachten Grundriss schaffen lässt. Und ein Muss für alle, die sich für Feuerwehr-Umbauten und Familien-Expeditionsmobile interessieren.

Ein besonderer Moment: Anjas Lesevortrag bei Hof & Hubraum
Neben den vielen faszinierenden Fahrzeugen gab es beim Hof & Hubraum Treffen 2026 für uns noch ein ganz persönliches Highlight.
Anja durfte einen Lesevortrag aus unserem Buch „Kein Reisebuch – Über das Leben, Entscheidungen und Vanlife ohne Lifestyle“ halten.
Das war natürlich etwas ganz Besonderes.
Denn auch wenn unser Buch viel mit unserem Leben im LKW zu tun hat, ist es eben kein klassischer Reiseführer.
Es geht um Entscheidungen. Um Veränderungen. Um die Frage, wie man eigentlich leben möchte. Und darum, dass nicht immer alles so läuft, wie man sich das ursprünglich vorgestellt hat.
Themen also, die gerade in der Expeditionsmobil- und Vanlife-Szene auf viele offene Ohren treffen.
Schließlich haben sich etliche Menschen, die mit ihren selbst ausgebauten Fahrzeugen unterwegs sind, irgendwann einmal dieselbe Frage gestellt:
Muss das Leben eigentlich immer so weitergehen wie bisher?
Für uns war es deshalb besonders schön, unser Buch ausgerechnet bei einem Treffen vorstellen zu dürfen, bei dem so viele Menschen ihre ganz eigenen Vorstellungen vom Leben und Reisen verwirklichen.
Und natürlich haben wir uns auch über die persönlichen Begegnungen und Gespräche rund um den Lesevortrag gefreut.

Was wir vom Hof & Hubraum Treffen 2026 mitgenommen haben
Vier Expeditionsmobile, vier völlig unterschiedliche Konzepte.
Und trotzdem haben alle Fahrzeuge etwas gemeinsam: Ihre Besitzer haben sich intensiv damit beschäftigt, was sie unterwegs wirklich brauchen.
Der Unimog zeigt, wie viel sich mit intelligenter Technik und variabler Raumnutzung erreichen lässt.
Der Büssing beweist, dass auch ein mehr als 60 Jahre altes Fahrzeug zu einem gemütlichen Zuhause werden kann.
Der Allrad-LKW mit dem außergewöhnlichen Hubdach macht deutlich, dass selbst beim Schlafen noch Raum für völlig neue Ideen bleibt.
Und die Schweizer Feuerwehr zeigt, dass ein Expeditionsmobil nicht nur für zwei Personen funktionieren muss.
Was uns dabei besonders gefällt: Es gibt nicht den einen perfekten Ausbau.
Was für die einen unverzichtbar ist, wäre für die anderen möglicherweise völlig überflüssig.
Wir selbst leben schließlich seit über zwei Jahren in unserem Mercedes-Benz 1224 AF. Und auch bei unserem Benz merken wir immer wieder, dass sich die eigenen Ansprüche und Bedürfnisse mit der Zeit verändern.
Manche Dinge, die wir beim Ausbau für besonders wichtig gehalten haben, spielen heute kaum noch eine Rolle.
Andere Kleinigkeiten haben sich dagegen als unglaublich praktisch erwiesen.
Deshalb lieben wir solche Treffen.
Nicht, weil wir unseren Benz anschließend komplett umbauen möchten. Sondern weil es immer wieder spannend ist zu sehen, wie andere Menschen die Herausforderungen des mobilen Lebens lösen.

Unser Fazit: Hof & Hubraum 2026 war jede Menge Inspiration
Für uns war das Hof & Hubraum Treffen 2026 eine wunderbare Mischung aus faszinierenden Fahrzeugen, spannenden technischen Lösungen und persönlichen Begegnungen.
Besonders die Vielfalt der Ausbauten hat uns begeistert.
Vom historischen Büssing bis zum technisch ausgeklügelten Unimog war alles dabei.
Und mit Anjas Lesevortrag gab es obendrein noch einen Moment, der uns persönlich besonders in Erinnerung bleiben wird.
Wenn ihr euch für Expeditionsmobile, Selbstausbauten und außergewöhnliche Wohnmobil-Konzepte interessiert, solltet ihr euch unsere vier Roomtouren unbedingt anschauen.
Denn manche Ideen muss man einfach gesehen haben, um zu verstehen, wie genial sie sind.
Jetzt seid ihr dran: Welches der vier Expeditionsmobile gefällt euch am besten?
Der Unimog mit seiner cleveren Technik? Der gemütliche Büssing? Das Hubbett unter dem Sternenhimmel? Oder die Schweizer Feuerwehr für sechs Personen?
Schreibt es uns gerne in die Kommentare!
Und wenn ihr noch mehr von unserem Leben im LKW, unseren Reisen und unseren Erfahrungen mit dem Benz sehen möchtet, schaut auf unserem YouTube-Kanal Niekerkensreise vorbei.
Wir sehen uns unterwegs!
Anja, Lars und Elvis

Häufige Fragen zum Hof & Hubraum Treffen und zu Expeditionsmobilen
Was ist Hof & Hubraum?
Hof & Hubraum ist ein Treffen für Menschen, die sich für Expeditionsmobile, Allrad-LKW, individuelle Wohnmobil-Ausbauten und das Reisen mit besonderen Fahrzeugen begeistern. Im Mittelpunkt stehen der Austausch unter Gleichgesinnten, außergewöhnliche Fahrzeuge und technische Ausbaulösungen.
Welche Expeditionsmobile wurden beim Hof & Hubraum Treffen 2026 vorgestellt?
Wir haben vier besonders interessante Fahrzeuge näher angeschaut: einen Unimog mit Hubdachkabine und Grauwasserrückgewinnung, einen selbst ausgebauten Büssing Bus von 1962, einen Allrad-LKW mit Hubdach und Hubbett sowie eine ehemalige Schweizer Feuerwehr TLF 1428 mit Wohnraum für sechs Personen.
Was ist ein Expeditionsmobil?
Ein Expeditionsmobil, häufig auch ExMo genannt, ist ein Wohnmobil, das für längere Reisen und häufig auch für schwierige Straßen- und Geländebedingungen ausgelegt ist. Viele Expeditionsmobile basieren auf Allrad-LKW oder anderen robusten Nutzfahrzeugen. Besonders wichtig sind häufig eine hohe Autarkie, zuverlässige Technik und ausreichend Stauraum.
Was bringt ein Hubdach bei einem Expeditionsmobil?
Ein Hubdach ermöglicht zusätzlichen Raum beziehungsweise Stehhöhe, ohne dass das Fahrzeug dauerhaft entsprechend hoch sein muss. Je nach Konstruktion kann es außerdem mit einem Hubbett kombiniert werden. Dadurch lassen sich Wohn- und Schlafbereiche besonders flexibel nutzen.
Kann man eine alte Feuerwehr zum Wohnmobil umbauen?
Ja. Ehemalige Feuerwehrfahrzeuge sind eine beliebte Basis für individuelle Wohnmobil- und Expeditionsmobil-Ausbauten. Sie verfügen häufig über robuste Technik und stabile Fahrgestelle. Allerdings müssen beim Umbau unter anderem Gewicht, Zulassung, Sicherheit und die Anforderungen an den Wohnraum berücksichtigt werden.
Wo kann man die Expeditionsmobile vom Hof & Hubraum Treffen 2026 von innen sehen?
Auf unserem YouTube-Kanal Niekerkensreise zeigen wir ausführliche Roomtouren der vier vorgestellten Fahrzeuge. Dabei erklären die Besitzer ihre Ausbaukonzepte, technischen Besonderheiten und individuellen Lösungen.



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