Vier Wochen mit dem Wohnmobil durch Frankreich: Bretagne, Normandie, Atlantikküste, kleine Dörfer, Austern, Baguette und jede Menge Kilometer. Klingt nach einem ziemlich Roadtrip für Gott in Frankreich ;).
Aber was kostet so ein Urlaub wirklich?
Und vor allem: Was kostet ein Monat Frankreich, wenn man nicht mit einem sparsamen Campervan unterwegs ist, sondern mit einem 12 Tonnen schweren Mercedes-Benz 1224 4×4?
Genau das haben wir nach unserer Reise einmal komplett zusammengerechnet.
Vom 4. September bis zum 1. Oktober waren wir unterwegs. Insgesamt haben wir 2.804,8 Kilometer zurückgelegt und 27 Nächte im Wohnmobil verbracht. Wir haben auf kostenlosen Stellplätzen, Wohnmobilstellplätzen und Campingplätzen übernachtet, überwiegend selbst gekocht – bei französischen Spezialitäten aber ganz sicher nicht gespart.
In diesem Artikel zeigen wir euch unsere echten Kosten für vier Wochen Frankreich mit dem Wohnmobil: Diesel, Verschleiß, Stellplätze, Lebensmittel, Restaurantbesuche und Unternehmungen.
Und natürlich beantworten wir am Ende die entscheidende Frage:
War unser Frankreich-Roadtrip teurer oder günstiger als gedacht?
Unsere Frankreich-Reise: 27 Nächte und 2.804,8 Kilometer
Damit ihr unsere Kosten mit eurer eigenen Wohnmobilreise vergleichen könnt, müssen wir zunächst über die Rahmenbedingungen sprechen.
Denn ein VW California, ein teilintegriertes Wohnmobil und unser Expeditionsmobil spielen beim Verbrauch natürlich in völlig unterschiedlichen Ligen.
Wir reisen mit unserem Mercedes-Benz 1224 AF 4×4, liebevoll einfach „der Benz“ genannt. Ein ehemaliges Feuerwehrfahrzeug mit Wohnkoffer und einem Gesamtgewicht von rund 12 Tonnen.
Beim Verbrauch haben wir lange mit etwa 20 bis 23 Litern Diesel auf 100 Kilometer gerechnet.
Nach dieser Frankreich-Reise müssen wir diese Zahl allerdings etwas korrigieren.
Unser tatsächlicher Verbrauch: etwa 25 Liter auf 100 Kilometer
Gerade auf französischen Landstraßen hat sich gezeigt, dass der Benz eher bei 25 Litern Diesel auf 100 Kilometer liegt.
Warum?
Wer Frankreich abseits der Autobahnen bereist, kennt das Spiel: bergauf, bergab, Kreisverkehr, abbremsen, wieder zwölf Tonnen beschleunigen, nächster Kreisverkehr.
Das kostet Diesel.
Da wir Frankreich fast vollständig ohne mautpflichtige Autobahnen durchquert haben, waren wir entsprechend viel auf Landstraßen unterwegs.
Dafür haben wir bei der Maut praktisch nichts ausgegeben.

Unsere Route durch Frankreich, die Bretagne und Normandie
Gestartet sind wir in Ardestorf südlich von Hamburg. Über Osnabrück und Kessel in den Niederlanden ging es nach Frankreich.
Unsere Anreise führte uns über:
Ardestorf – Osnabrück – Kessel – Solre-le-Château – Pont-de-l’Arche – Écouché-les-Vallées – Saint-Malo.
Allein bis Saint-Malo kamen so bereits mehr als 1.200 Kilometer zusammen.
Danach wurde es deutlich gemütlicher.
Von Saint-Malo ging es entlang der Küste über Hirel zum Mont-Saint-Michel, weiter Richtung Utah Beach und Omaha Beach und anschließend über La Mailleraye-sur-Seine nach Yport und Saint-Valery-en-Caux.
Auf der Rückreise fuhren wir über Bray-sur-Somme und Felleries wieder Richtung Deutschland und machten unter anderem noch Station an der Burg Wilhelmstein, in Haltern am See, an der Varusschlacht und in Bückeburg.
Am Ende zeigte der Kilometerzähler:
20 Etappen und insgesamt 2.804,8 Kilometer.
Und damit kommen wir zu einem der größten Posten unserer Frankreich-Reise.

1. Dieselkosten: 1.612,76 Euro
Ein sparsamer Kleinwagen ist unser Benz definitiv nicht.
Bei 2.804,8 Kilometern und einem angenommenen Durchschnittsverbrauch von 25 Litern auf 100 Kilometer haben wir rund 701 Liter Diesel verbraucht.
Bei einem kalkulierten Dieselpreis von durchschnittlich 2,30 Euro pro Liter ergeben sich:
1.612,76 Euro Dieselkosten.
Damit macht der Diesel allein schon mehr als 40 Prozent unserer gesamten Reisekosten aus.
Das ist natürlich der Punkt, an dem sich unsere Kosten nur bedingt mit einem normalen Wohnmobil vergleichen lassen.
Ein Campervan mit acht oder zehn Litern Verbrauch würde bei derselben Strecke erheblich günstiger unterwegs sein.
Dafür haben wir fast keine Maut bezahlt
Wir wollten Frankreich bewusst über Landstraßen erleben und sind deshalb nahezu die gesamte Strecke mautfrei gefahren.
Das spart auf knapp 3.000 Kilometern einiges an Geld.
Ob es allerdings wirklich günstiger ist, einen 12-Tonner durch unzählige französische Kreisverkehre zu bewegen, steht auf einem anderen Blatt.

2. Verschleißkosten für unseren Mercedes-Benz 1224: 504,86 Euro
Ein Kostenpunkt wird bei Wohnmobilreisen gerne vergessen:
Verschleiß.
Nur weil während einer Reise keine Werkstattrechnung auf dem Tisch liegt, bedeutet das schließlich nicht, dass das Fahrzeug keine Kosten verursacht.
Bei unserem Mercedes-Benz 1224 rechnen wir mit durchschnittlich 900 Euro Verschleißkosten je 5.000 gefahrenen Kilometern.
Das entspricht:
0,18 Euro pro Kilometer.
Bei 2.804,8 Kilometern ergeben sich damit rechnerische Verschleißkosten von:
504,86 Euro.
Darin steckt unsere Rücklage für Dinge wie Reifen, Bremsen, Reparaturen und den allgemeinen Verschleiß des Fahrzeugs.
Natürlich überweisen wir diese 504,86 Euro nicht nach jeder Reise auf ein Werkstattkonto. Für eine ehrliche Kostenrechnung gehören sie für uns trotzdem dazu.
Denn gerade bei einem alten LKW wäre es Augenwischerei, nur den Diesel zu berücksichtigen.

3. Stellplätze und Campingplätze: 493,90 Euro für 27 Nächte
Hier hat uns Frankreich positiv überrascht.
Wir haben während der Reise nicht klassisch frei gestanden. Stattdessen nutzten wir eine Mischung aus Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen und offiziellen kostenlosen Übernachtungsmöglichkeiten.
Und davon gibt es in Frankreich erstaunlich viele.
In Solre-le-Château standen wir beispielsweise kostenlos. Auch in Écouché-les-Vallées, am Utah Beach und in Saint-Valery-en-Caux haben wir nichts für die Übernachtung bezahlt.
Andere Stellplätze kosteten gerade einmal 9, 10 oder 12 Euro.
Unser teuerster Campingplatz: Omaha Beach
Die teuerste einzelne Übernachtung hatten wir am Omaha Beach.
Dort kostete uns der Campingplatz:
44 Euro für eine Nacht.
Das wäre grundsätzlich noch okay gewesen.
Weniger beeindruckend waren allerdings die kalten Duschen.
Ganz anders Yport: Dort zahlten wir zwar ebenfalls ordentlich, hatten dafür zeitweise sogar ein eigenes Bad und eine eigene Küche.
Insgesamt kamen wir für unsere Übernachtungen auf:
493,90 Euro für 27 Nächte.
Das entspricht durchschnittlich nur rund:
18,29 Euro pro Nacht für zwei Personen.
Für eine vierwöchige Reise durch Frankreich finden wir das ziemlich bemerkenswert.
Vor allem deshalb, weil wir nicht versucht haben, möglichst viele Nächte kostenlos irgendwo am Straßenrand zu verbringen.

4. Lebensmittel: 913,66 Euro
Jetzt kommen wir zu einer Kategorie, bei der wir definitiv hätten sparen können.
Wollten wir aber nicht.
Unsere Frankreich-Reise sollte schließlich nicht daraus bestehen, deutsche Lebensmittel durch Frankreich zu kutschieren und vier Wochen lang Nudeln mit Tomatensoße zu essen.
Frankreich gehört für uns auch kulinarisch zur Reise.
Also haben wir eingekauft, worauf wir Lust hatten.
Frisches Baguette, Käse, regionale Produkte und natürlich auch Dinge, die bei uns normalerweise nicht ständig auf dem Einkaufszettel stehen.
Dazu gehörten zum Beispiel frische Austern.
Kurz gesagt:
Wir haben bei Lebensmitteln nicht gespart.
Unsere gesamten Einkäufe während der Reise kosteten:
913,66 Euro.
Das sind rund 33,84 Euro pro Tag für zwei Personen beziehungsweise knapp 16,92 Euro pro Person und Tag.
Darin steckt allerdings praktisch unsere komplette Verpflegung während der vier Wochen.

5. Restaurantbesuche: 200 Euro
Obwohl Essen für uns ein wichtiger Teil einer Frankreich-Reise ist, waren wir erstaunlich selten im Restaurant.
Insgesamt haben wir für unsere Restaurantbesuche rund:
200 Euro
ausgegeben.
Den Großteil der Reise haben wir selbst gekocht.
Das ist für uns ohnehin einer der großen Vorteile des Reisens mit dem Wohnmobil: Wir können regionale Lebensmittel kaufen, ausprobieren und anschließend direkt selbst zubereiten.

6. Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten: 63 Euro
Bei den klassischen Urlaubsausgaben waren wir dagegen ziemlich sparsam.
Viele unserer schönsten Erlebnisse kosteten nämlich überhaupt nichts.
Strände, Küsten, kleine französische Orte oder einfach mit Elvis am Meer entlangzulaufen brauchen keine Eintrittskarte.
Ein paar kostenpflichtige Ausflüge gab es trotzdem.
Unter anderem:
- Parken am Mont-Saint-Michel: 19 Euro
- Utah-Beach-Museum: 20 Euro für zwei Personen
- Museum und Park Kalkriese zur Varusschlacht: 20 Euro für zwei Personen
Zusammen mit kleineren Nebenkosten haben wir für Aktivitäten und Besichtigungen insgesamt 63 Euro angesetzt.

Was kosten 4 Wochen Frankreich mit dem Wohnmobil insgesamt?
Jetzt wird zusammengerechnet.
| Kostenpunkt | Kosten |
|---|---|
| Diesel | 1.612,76 € |
| Verschleiß Mercedes-Benz 1224 | 504,86 € |
| Stellplätze & Campingplätze | 493,90 € |
| Lebensmittel | 913,66 € |
| Restaurantbesuche | 200,00 € |
| Aktivitäten & Sightseeing | 63,00 € |
| Gesamtkosten | 3.788,18 € |
Damit hat uns unsere knapp vierwöchige Reise mit dem XXL-Wohnmobil insgesamt:
3.788,18 Euro für zwei Personen gekostet.
Und dabei ist der kalkulierte Verschleiß unseres Mercedes-Benz bereits enthalten.
Was kostet Frankreich mit dem Wohnmobil pro Tag?
Noch interessanter wird die Zahl, wenn wir sie auf die Reisedauer herunterbrechen.
Bei 27 Reisetagen ergeben sich:
140,30 Euro pro Tag für zwei Personen.
Oder:
70,15 Euro pro Person und Tag.
Darin enthalten sind Fahrtkosten, Übernachtungen, Lebensmittel, Restaurantbesuche, Aktivitäten und sogar unsere kalkulierten Verschleißkosten.
Gerade Letztere machen bei unserem alten 12-Tonner einen erheblichen Unterschied.
Ohne die kalkulierten 504,86 Euro Fahrzeugverschleiß hätte die Reise nur 3.283,32 Euro gekostet.

Wo steckt bei einer Frankreich-Reise das größte Sparpotenzial?
Unsere Rechnung zeigt ziemlich deutlich: Nicht die Stellplätze machen unseren Frankreich-Urlaub teuer.
Unser größter Kostenfaktor ist schlicht und ergreifend der Benz.
Diesel und kalkulierter Verschleiß ergeben zusammen:
2.117,62 Euro.
Damit entfallen rund 56 Prozent unserer gesamten Reisekosten allein auf das Fahrzeug.
Wer mit einem deutlich sparsameren Wohnmobil oder Camper unterwegs ist, kann dieselbe Art von Frankreich-Roadtrip deshalb erheblich günstiger machen.
Bei den Übernachtungen dagegen lässt sich in Frankreich ohnehin vergleichsweise günstig reisen.
Unsere größten Spartipps für Frankreich
1. Mautstraßen vermeiden
Wir sind fast die komplette Strecke mautfrei gefahren. Das spart Geld und man sieht deutlich mehr vom Land.
2. Kommunale und kostenlose Stellplätze nutzen
Frankreich ist für Wohnmobilreisende in dieser Hinsicht ein kleines Paradies. Viele Orte bieten günstige oder sogar kostenlose offizielle Stellplätze.
3. Selbst kochen
Wer nicht jeden Abend ins Restaurant geht, spart enorm. Und französische Supermärkte und Märkte liefern genug Material, um trotzdem hervorragend zu essen.
4. Nicht jede Nacht Campingplatz
Wir brauchen nicht jeden Abend Sanitärgebäude, Pool und Animation. Ein einfacher Stellplatz reicht uns meistens vollkommen.
5. Weniger Kilometer fahren
Das ist zumindest für uns wahrscheinlich der größte Hebel.
Bei einem Verbrauch von 25 Litern und zusätzlich 18 Cent kalkuliertem Verschleiß pro Kilometer wird jeder Umweg irgendwann teuer.

Unser größter Spar-Fail? Der 12-Tonner selbst
Wenn man ausschließlich möglichst günstig reisen möchte, gibt es vermutlich bessere Ideen als einen alten Mercedes-Benz 1224 4×4 zum Wohnmobil auszubauen.
25 Liter Diesel auf 100 Kilometer sind eine Ansage.
Andererseits ist genau dieses Fahrzeug unser Zuhause.
Wir reisen nicht im Benz, obwohl er groß, schwer und durstig ist.
Wir reisen mit ihm, weil wir genau diese Art des Reisens lieben.
Und deshalb gehört für uns zu einer ehrlichen Kostenrechnung eben auch, nicht so zu tun, als würde unser 12-Tonner nur Diesel brauchen.

Ist Frankreich mit dem Wohnmobil teuer?
Nach dieser Reise würden wir sagen:
Frankreich selbst muss mit dem Wohnmobil überhaupt nicht teuer sein.
Besonders überrascht haben uns die Übernachtungskosten. Trotz Campingplätzen und offizieller Stellplätze lagen wir im Durchschnitt bei gerade einmal 18,29 Euro pro Nacht für zwei Personen.
Auch für Sehenswürdigkeiten haben wir vergleichsweise wenig Geld ausgegeben.
Teuer wird unsere Art zu reisen hauptsächlich durch die Kilometer.
Wer langsam reist, länger an einem Ort bleibt und mit einem sparsameren Wohnmobil unterwegs ist, kann vier Wochen Frankreich deshalb deutlich günstiger erleben als wir.
Wer dagegen – so wie wir – mit einem zwölf Tonnen schweren Allrad-LKW knapp 3.000 Kilometer zurücklegt, muss sich über vierstellige Dieselkosten nicht wundern.
Unser Fazit: 3.788 Euro für vier Wochen Frankreich – viel oder wenig?
Am Ende haben uns 27 Tage unterwegs, 2.804,8 Kilometer Roadtrip, Bretagne und Normandie, Atlantikküste, Mont-Saint-Michel, D-Day-Strände, Stellplätze am Wasser und jede Menge französisches Essen insgesamt 3.788,18 Euro für zwei Personen gekostet.
Billig?
Nein.
Unverschämt teuer?
Finden wir ebenfalls nicht.
Denn in dieser Rechnung steckt wirklich fast alles – sogar mehr als 500 Euro kalkulierter Fahrzeugverschleiß.
Und wir haben unsere Reise nicht damit verbracht, jeden Euro dreimal umzudrehen. Wir haben gegessen, worauf wir Lust hatten, Austern probiert, Campingplätze genutzt, wenn sie für uns sinnvoll waren, und Sehenswürdigkeiten besucht.
Genau deshalb ist diese Zahl für uns viel aussagekräftiger als irgendeine theoretische Rechnung darüber, wie günstig man vier Wochen Frankreich bereisen könnte.
Unsere Realität lautet: 3.788,18 Euro für zwei Personen beziehungsweise 70,15 Euro pro Person und Tag.
Und jetzt interessiert uns eure Realität:
Wie viel gebt ihr für vier Wochen Camping oder Wohnmobilurlaub aus?
Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Und falls ihr unsere Reise nicht nur nachrechnen, sondern miterleben wollt: Auf unserem YouTube-Kanal Niekerkensreise findet ihr unsere komplette Frankreich-Reise durch die Normandie und Bretagne.
Häufige Fragen zu den Kosten einer Wohnmobilreise durch Frankreich
Was kostet ein Monat Frankreich mit dem Wohnmobil?
Unsere 27-tägige Frankreich-Reise mit zwei Personen kostete insgesamt 3.788,18 Euro. Darin enthalten waren Diesel, Fahrzeugverschleiß, Stell- und Campingplätze, Lebensmittel, Restaurantbesuche sowie Aktivitäten. Wir legten insgesamt 2.804,8 Kilometer zurück.
Wie viel kostet ein Wohnmobilurlaub in Frankreich pro Tag?
Unsere Kosten lagen bei 140,30 Euro pro Tag für zwei Personen beziehungsweise 70,15 Euro pro Person und Tag. Darin sind auch die kalkulierten Verschleißkosten unseres Mercedes-Benz 1224 enthalten.
Wie teuer sind Wohnmobilstellplätze in Frankreich?
Wir zahlten für 27 Übernachtungen insgesamt 493,90 Euro. Das entspricht durchschnittlich 18,29 Euro pro Nacht für zwei Personen. Dabei nutzten wir Campingplätze, kostenpflichtige Wohnmobilstellplätze und kostenlose Stellplätze.
Wie hoch waren die Dieselkosten für unsere Frankreich-Reise?
Für 2.804,8 Kilometer kalkulierten wir 1.612,76 Euro Dieselkosten. Unser 12 Tonnen schwerer Mercedes-Benz 1224 verbrauchte auf der Reise rund 25 Liter Diesel auf 100 Kilometer.
Kann man mit dem Wohnmobil mautfrei durch Frankreich fahren?
Ja. Wir sind unsere Frankreich-Route fast vollständig ohne mautpflichtige Autobahnen gefahren und nutzten überwiegend Landstraßen. Dadurch konnten wir Mautkosten weitgehend vermeiden.
Ist Frankreich für Wohnmobilurlaub teuer?
Unsere Erfahrung zeigt, dass vor allem die Fahrtkosten entscheidend sind. Stellplätze waren mit durchschnittlich 18,29 Euro pro Nacht vergleichsweise günstig. Bei uns waren Diesel und Fahrzeugverschleiß mit zusammen 2.117,62 Euro der mit Abstand größte Kostenblock.
Wie viel haben Lebensmittel in vier Wochen Frankreich gekostet?
Wir gaben 913,66 Euro für Lebensmittel aus. Das entspricht etwa 33,84 Euro pro Tag für zwei Personen. Wir haben dabei bewusst nicht gespart und auch französische Spezialitäten und regionale Produkte ausprobiert.



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