Camperausbau Anleitung – Weltreisemobil bauen: Die 10 besten Features im Benz

Camperausbau Anleitung – Weltreisemobil bauen: Die 10 besten Features im Benz

5. Oktober 2024 | Allgemein | 4 Kommentare

Camperausbau Anleitung: Welche Dinge funktionieren richtig gut im Weltreisemobil und welche nicht?

Eine Frage, die immer wieder kommt.

Natürlich beantworten wir die Frage gern.

Wir fangen an mit den 10 Dingen, die wir immer wieder so bauen würden, weil wir sie täglich nutzen bzw. weil sie einfach tippi toppi funktionieren.

Die Reihenfolge hat nix damit zu tun, welches Feature wir am besten finden.

Wir lieben alle zehn!

Wir sind einfach von außen nach innen gegangen.

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Weitere Informationen

Hier als Blogartikel lesen:

#1 Camperausbau Anleitung: Die Außenküche

Auf der rechten Seite des Benz haben wir in einen der Außenkoffer eine Küche zum ausziehen gebaut.

Im Grunde besteht das Ganze aus einer ausziehbaren Ablagefläche.

In einer Schublade befindet sich eine mobile Induktionskochplatte.

Camperausbau Anleitung - Außenküche

Zusätzlich können wir unsere doppelte Induktionskochplatte die wir im Benz im Innenbereich haben mit nach außen nehmen.

Eine Spüle oder Wasser haben wir nicht extra draußen verbaut.

Das schleppen wir bei Bedarf nach draußen.

Tatsächlich bereiten wir drinnen alles soweit vor, dass wir draußen „nur“ noch kochen.

Das funktioniert für uns wunderbar und so haben wir auf dem Küchenauszug draußen genug Ablagefläche bzw. genug Fläche, falls wir doch draußen noch etwas zubereiten.

Die Außenküche hängt auf ganz normalen Schwerlastauszügen*

Die Konstruktion hat Lars selbst entworfen und gebaut.

Ich (Anja) habe das Ganze mit Bootslack lackiert.

5 Schichten. Jede Schicht neu angeschliffen. 

Ist ne Sche*ß Arbeit, lohnt sich aber auf jeden Fall.

Ach ja, ursprünglich hatten wir auf der linken Seite einen Kontaktgrill.

Der hat aber viel zu viel Strom gezogen.

Also haben wir den vor Reiseantritt gleich wieder abgeschafft.

Das war eine richtig gute Entscheidung, denn bisher haben wir nicht einmal gedacht: „So ein Kontaktgrill wäre jetzt super“. Im Gegenteil 😉

Dafür nutzen wir den restlichen Stauraum für unseren Dutchoven, unsere Eisenpfanne und das Dreibein für offene Feuerstellen.

Was wir im Baltikum bisher auch fleißig nutzen.

Die einer Induktionskochplatte findest Du hier*

Die Doppel-Induktionskochplatte findest Du hier*

#2 Camperausbau Anleitung: Die Dreckschleuse … Warum die Dusche in den Eingang bauen?

Wenn man unseren Benz betritt, geht man direkt durch unsere Dusche durch.

Die Idee: die Duschwanne fungiert als Dreckschleuse.

Natürlich latscht man nicht direkt mit den Straßenschuhen in die Duschwanne.

Wir haben eine Holzmatte in der Dusche, so dass die Duschwanne geschützt ist.

Der Clou ist, wir ziehen auf dieser Matte unsere Schuhe aus und der Dreck bleibt in der Schleuse.

Auch wenn die Hunde Dreck mit rein schleppen, dann können wir sie gleich im Eingangsbereich abduschen und so bleibt der Wohnbereich halbwegs sauber.

Die Duschwanne wird dann einfach kurz ausgespült und fertig ist die Laube.

Das hat sich jetzt schon super bewährt.

Wir sind gespannt auf den Winter und werden natürlich entsprechend berichten.

Außerdem geht ein Ausgang der Standheizung direkt in den Badezimmer- bzw. Duschbereich.

So trocknet der ganze Kram auch ziemlich schnell ab und man schleppt keinen Matsch und Schlamm die ganze Zeit in der Wohnkabine rum.

Noch ein zusätzlicher kleiner Trick:

Der Wassernapf der Hunde steht direkt auf dem Holzgitter in der Duschwanne.

Unsere Hunde sind nicht besonders ordentliche Trinker.

Rund um Wassernapf ist immer ein kleiner See.

Aber in der Dreckschleuse bzw. in der Duschwanne gar kein Problem.

Die Holzmatte gibts hier*

#3 Camperausbau Anleitung: Die 3kg Waschmaschine

Uns war von Anfang an klar, dass wir eine Waschmaschine im Benz haben wollen.

Wir haben uns für eine AEG … entschieden und sind super zufrieden.

Aus Erfahrung wussten wir: Handwäsche kann man mal machen, ist aber semioptimal.

Außerdem waren wir uns klar darüber, dass wir nicht ständig auf Waschsalonsuche gehen wollten.

Worüber wir ehrlich gesagt gar nicht nachgedacht haben:

Die Wäsche muss ja auch trocknen.

Im Sommer: Kein Problem.

Aber bei schlechtem Wetter ist dann auch wieder Logistik gefragt.

Tatsächlich ist das aber unproblematischer als gedacht.

Da wir aktuell alle 7-14 Tage auf einem Campingplatz einkehren um Grauwasser abzulassen und Frischwasser aufzunehmen, waschen wir auch gleich unseres Wäsche.

Entweder nutzen wir dann die Trockner auf den Campingplätzen oder trockenen unsere Wäsche dort in den Küchen oder Duschen.

Das klappt super.

So entfällt der Waschsalon-Such-Stress und wir haben auch nicht das Problem, dass Hunde- oder Pferdedecken in den Waschsalonmaschinen gewaschen wurden und wir dann die ganzen Haare in unseren Schlüpfern haben.

Wir haben die Maschine beim Elektriker unseres Vertrauens gekauft, aber Du findest die Maschine mit allen Daten auch hier: AEG 3kg Waschmaschine*

#4 Camperausbau Anleitung: Der ausziehbare Mülleimer

Ein Feature, welches zufällig entstanden ist.

Denn irgendwann haben wir festgestellt:

Oh, wir haben gar keinen Platz für einen Mülleimer im Wohnbereich.

Und nun?

Wir hatten Glück, denn wir hatten noch Platz neben unserer Trockentrenntoilette im Badezimmer.

Um genau zu sein:

Wir hatten doppelt Glück, denn wir haben Mülleimer gefunden, die dort genau rein gepasst haben.

Dazu hat Lars dann nochmal Auszüge gebaut, so dass wir zwei Mülleimer hintereinander stellen konnten.

Sprich: Wenn möglich können wir Müll trennen.

Krass, oder?

Manchmal muss man einfach auch beim Ausbau Glück haben 😉

Ach ja und das Gute daran ist:

Wir können ziemlich viel Müll (für 10-14 Tage) im Benz lagern.

Wenn mal kein Mülleimer verfügbar ist, ziemlich praktisch.

Die schmalen Mülleimer findest Du hier*

#5 Camperausbau Anleitung: Der stinknormale, haushaltsübliche Backofen

Da wir einen fetten Inverter verbaut haben, konnten wir einen ganz normalen Backofen von AEG mit allem Zipp und Zapp einbauen.

Der Vorteil:

Wir können backen wie früher im Haus bzw. in unserer Wohnung.

Da wir sehr viel backen lohnt sich das für uns auf jeden Fall.

Brot, Pizza oder einfach nur Toast Hawai: ein Träumchen.

Die erste Lasagne ist in Planung.

Da wir komplett auf Gas im Benz verzichtet haben, ist dieser Backofen genau die richtige Lösung für uns.

Den Backofen findest Du hier*

#6 Camperausbau Anleitung: Unser Holzofen

Gleich vorweg: Das Ding ist der Sh*t!

Tolle Wärme und man bekommt die Feuchtigkeit sofort aus der Karre raus.

Zum Vergleich:

Der Holzofen braucht ca. 1 Stunde bis die Feuchtigkeit aus der Buzze raus ist.

Die Dieselstandheizung ca. 4 Stunden.

Beide heizen den Wohnkoffer auf die gleich Temperatur, aber der Holzofen sorgt einfach schneller dafür, dass die Feuchtigkeit raus geht.

Keine Ahnung warum.

Wenn Du weißt, woran das liegt, schreib uns das gern in die Kommentare.

Der Ofen ist aus dem Bootsbau von der Firma Toplicht (unbezahlte Werbung).

Wir haben uns gegen die leichten, oft günstigeren Öfen die für Vans und fürs Vanlife gebaut werden entschieden, da wir zum einen kein Problem mit dem Gewicht haben und zum anderen:

Hey, wenn das auf Booten funktioniert …

Das hat uns einfach überzeugt.

Ach ja:

Der Ofen nimmt eine Menge Platz weg.

Das war schon ein Ding, als wir ihn eingebaut haben, denn der Platz fehlt uns natürlich.

Aber wir können aus vollen Herzen sagen:

Das hat sich gelohnt und wir würden es immer wieder so machen.

Den Holzofen findest Du hier.

#7 Camperausbau Anleitung: Der große Kühlschrank

Unser Kühlschrank ist von Vitifrego (unbezahlte Werbung).

Ein Kühlschrank, der auf 12 Volt läuft.

Der Vorteil, abgesehen davon, dass er auf 12 Volt läuft, ist sein großes Fassungsvermögen sowie das große Gefrierfach.

Da wir in der Regel 7-14 Tage frei, also abseits von Campingplätzen stehen, ist das für unsere Bevorratung einfach super.

Abgesehen davon: Wir haben immer genug Eiswürfel für einen Sekt auf Eis oder einen Cuba Libre 😉

Den Kühlschrank findest Du hier.

#8 Camperausbau Anleitung: Das große Küchen-/Wohnbereich-Waschbecken 

Wir hätten uns auch für ein kleineres Waschbecken entscheiden können, damit wären wir aber nicht glücklich geworden.

Abgesehen davon, dass Lars einen Abdeckung für das Waschbecken gebaut, und damit die Arbeitsfläche gerettet hat, hat das große Waschbecken jede Menge Vorteile.

Denn, wenn man mal ehrlich ist:

Man ist schon ziemlich viel mit abwaschen beschäftigt.

Nach dem Frühstück: Abwaschen …

Nach dem Mittagessen: Abwaschen …

Nach dem Abendessen: Abwaschen …

Was früher in der Spülmaschine verschwunden ist, muss jetzt direkt abgewaschen werden.

Pfannen, Töpfe etc. pp.

Wir würden kotzen, wenn wir das in so einem Minibecken machen müssten.

Eine ähnliche Spüle findest Du hier*

#9 Camperausbau Anleitung: Unsere 4 Apothekerschränke

Manchmal ist IKEA einfach die beste Lösung (unbezahlte Werbung).

Wir haben uns 4 kleine Apothekerschränke bei IKEA gekauft und Lars hat diese in unseren Küchenbereich integriert.

Ich (Anja) habe sie neu lackiert und mit antiken Beschlägen gepimpt, so dass sie in unser Designkonzept gepasst haben.

Dann haben wir noch Einlegeböden gebaut, damit die Vorratsgläser optimal passen.

Die Vorratsgläser haben wir mit Filz bezogen, damit das Ganze sich nicht kaputt klappert.

Einfach mal beim großen Schweden vorbei schauen.

Da findest Du die Schränke und die Gläser.

#10 Camperausbau Anleitung: Das Bett

Gefühlt Kingsize.

In Wirklichkeit: 1,40 x 2,00 Meter.

Der Vorteil: fest eingebaut.

Sprich: Wir müssen das Bett nicht auf- und abbauen.

Das haben wir damals im Bulli immer gehasst.

Bett aufbauen, Bett abbauen.

Wenn Du einen Kaffee kochen willst, müssen erst alle aufstehen …

Mega lästig.

Darum war von Anfang an klar:

Wir bauen ein Bett, welches nicht auf- und abgebaut werden muss.

Da unsere Sitzecke etwas knapp geworden ist, sitzt inzwischen immer einer von uns im Bett und der/die andere hockt in der Sitzecke.

Da das Bett wie eine Koje gebaut ist, ist es unendlich gemütlich und man kann auch locker einen Tag darin verbringen.

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4 Kommentare

  1. Gibt es auch Hitzeschutzfeatures u/o Klimaanlage?

    Antworten
    • Unser Wohnkoffer ist sehr gut isoliert. Bisher bleibt es im Sommer schön kühl und im Winter schön warm. Über eine Klimaanlage haben wir daher noch nicht nachgedacht. Wir werden sehen, wie es im nächsten Sommer bzw. in südlicheren Gefilden ist.

      Antworten
  2. Moin Ihr 2!
    Ihr habt ja echt viel Platz! Wir haben in unserer Lotti, einem ehemaligen Feuerwehr- Lkw (VW LT Pritsche mit Aufbau), gerade einmal 6 qm und keine Stehhöhe. Das stört uns aber überhaupt nicht, obwohl wir mit 3 Hunden (1x groß, 2x klein) unterwegs sind. Wir wohnen aber auch nicht in unserer Lotti. Sie ist lediglich ein Urlaubsmobil.

    Wir haben uns für eine Diesel- Standheizung entschieden, die für den Raum völlig überdimensioniert ist. Daher wurde sie von uns noch mit einem Thermostaten versehen, so dass wir die Temperatur voreinstellen können. Wir konnten vorher vor lauter Hitze kaum atmen.
    Für draußen haben wir einen Raketenofen. Tatsächlich hatten wir auch für innen an einen Holzofen gedacht, aber wie Ihr schon vermerkt habt: dieser kostet sehr viel Platz!

    Unsere Rollläden haben wir tatsächlich verbaut gelassen. Von innen haben wir Sandwichplatten aus dem LKW- Bau verbaut. Den Eingang benutzen wir so über ein Rollo an der Seite. Am Heck haben wir auch vom Einbau einer Sandwichplatte abgesehen. Es ist so unglaublich g**l, wenn man nachts mit offenem Heck in den Sternenhimmel sehen kann…… Ja, da sind ja die Hunde, die gerne mal raushüpfen könnten? Um das zu verhindern haben wir ein Stück Einstabmattenzaun von außen angebracht. Zugegeben: nicht schön, aber praktisch.

    Unser Waschbecken ist auch unsere Spüle. Beim Spülen oder Zähneputzen sitzen wir auf unserem (geschlossenen) Klo. Geduscht wird draußen in einem Duschzelt. Dafür reichen wir die Brause durch ein Fenster nach draußen.

    Unser Kühlschrank und auch der Kocher (auch gleichzeitig Grill) werden über eine Gasflasche betrieben. Der Kocher steht auf einem Auszug aus der ehemaligen Feuerwehr (ich glaube, es waren darauf Sauerstoffflaschen installiert). Damit kochen wir dann nicht im Fahrzeug, sondern stehend mit optimaler Arbeitshöhe vor unserer Lotti. Kein Gestank und kein Fett im WoMo. Das Leben spielt sich halt draußen ab.
    Falls es mal regnen sollte, rollen wir unsere Markise aus, die wir auch noch mit Seitenteilen versehen können und so theoretisch ein Vorzelt bauen können. Die Seitenteile lassen wir aber meistens zuhause, denn wir haben sie erst 1x benutzt und nicht wirklich gebraucht. Sind aber auch nur im Sommer unterwegs.

    Mein Bett ist inzwischen auch fest eingebaut. Das lag aber daran, dass ich ständig mit dem Hintern in einer der Polsterritzen lag. Es musste daher eine richtige Matratze mit Lattenrost her. Zudem haben wir 1x das Bett zurückgebaut und auf der Sitzgruppe gesessen. Viel zu mühselig und zudem ein Problem, das Oberbett und das Kissen zu verstauen.
    Mein Mann Thorsten und ich schlafen getrennt. Er schnarcht, ich kniersche ….. Daher schläft Thorsten im hinteren Teil der Fahrerkabine. Wir haben auch eine Doppelkabine. Die Sitzbank haben wir entfernt, einfach ein Brett installiert, Matratze oben drauf und fertig war das Bett. Während der Fahrt liegen die Hunde angeschnallt auf einer wasserdichten Schutzdecke auf dem Bett. Nachts schläft Thorsten mit unserer Cleo (einem der kleinen Hunde) vorne und ich hinten im Bett mit Bobby und Trudi.

    Strom erzeugen wir selbst über Solarpanels auf dem Dach. Zusätzlich haben wir noch ein mobiles Solarpanel und einen mobilen Akkuspeicher, um auch draußen mal eben unsere Handys zu laden oder das Laptop zu betreiben etc.

    Geschützt ist unsere Lotti mit einer Alarmanlage, die wir aber tatsächlich meistens vergessen einzuschalten.

    Anfangs hatten wir das gesamte Zubehör (Stühle, Tisch, Eimer, Hundekram etc.) in Boxen auf dem Dach. Das haben wir einen Urlaub so gemacht und klappte ganz gut. Dann übernachteten wir mal an einem Raiffeisenmarkt, der über eine Fahrzeugwaage verfügte, über die wir dann morgens mal fuhren. Wir bekamen einen Schreck und fuhren mit ungutem Gefühl weiter. Seit dem hat Lotti einen „Nachläufer“. Wir haben uns einen Anhänger zugelegt und haben festgestellt, dass das für uns wesentlich praktischer ist. Zudem können wir uns damit eine Art „Wagenburg“ bauen, denn unser Bobby ist ein rumänischer Straßenhund und gar nicht gut auf äußere fremde Eindrücke zu sprechen. Wir schirmen ihn und die Außenwelt damit ganz gut ab.
    Inzwischen nehmen wir auch ein kleines E- Klapprad mit, damit wir nicht immer mit Lotti zum Einkaufen fahren müssen. Selbst das Klapprad hat einen Anhänger 😉 Sämtlicher Hundekram (Hundebett für draußen, Näpfe, Hundefutter, Spielzeug, Ersatzleinen etc.), Fahrrad nebst Zubehör, Werkzeug, Stühle, Tisch, ggf. SUP, Planen, Sonnenschutz usw. findet nun im Anhänger seinen Platz. Man muss sich ja irgendwie zu helfen wissen. Lotti wiegt jetzt das, was sie auch wiegen darf (hatten sie von 5,5 Tonnen auf 3,5 Tonnen abgelastet).

    Als wir Lotti kauften, wollte sie ein WoMo werden. Sie war zu dem Zeitpunkt 28 Jahre alt. Wir wollten gerne ein H- Kennzeichen bekommen, da wir damit keinerlei Probleme mit Umweltzonen in Deutschland haben wollten. Zu diesem Zweck musste Lotti ein Lkw bleiben. Das hatte zur Folge, dass alle Einbauten nicht fest verbaut sein dürfen. Wir konnten also keine Schränke einbauen, sondern haben uns mit Schubladenkästen geholfen, die wir in „Regale“ gestellt haben und mit einem Spanngurt während der Fahrt sichern. Das ist umständlich und nicht schön, aber hat dem TÜV- Prüfer gefallen, so dass wir vor fast 3 Jahren das H- Kennzeichen bekamen. Die Schubladenkästen sind einfach entnehmbar, ebenso das Waschbecken, dessen „Schrank“ einfach mit Rändelschrauben fixiert ist und auch die Porta Potti ist abnehmbar.
    Wenn wir nun also mit unserer Lotti auf einen Markt fahren (;-)) ist sie ein Lkw, mit dem wir Marktwaren transportieren und im Urlaub sind es Campingartikel. Bisher hatten wir keinerlei Probleme. Lediglich an der Grenze zu Rumänien im vergangenen Jahr hat man genauer hingeschaut, weil eben in den Fahrzeugpapieren „Lkw“ steht und Lotti äußerlich einem WoMo gleicht. Letztendlich hat man uns aber durchgewunken.

    Inzwischen sind wir durch halb Europa gereist. Letztes Jahr haben wir in 4 Wochen einen Marathon von 13 Ländern hingelegt: Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien- Herzegowina, Ungarn, Serbien, Rumänien, Slowakei, Tschechien und Polen.
    Kurzurlaube haben wir in Dänemark, Belgien und den Niederlanden gemacht.
    Unser Ziel ist es, mit Lotti ganz Europa bereist zu haben; zumindest die Länder, die auch „sicher“ zu bereisen sind. Aus diesem Grund verschlägt es uns im Mai ins Baltikum. Polen und Litauen haben wir bereits besucht, aber es fehlen noch Lettland und Estland.

    Wir wünschen Euch immer genug Luft in den Reifen und ausreichend Luft nach oben, gutes Wetter, ein gutes Händchen beim Aussuchen der Stellplätze, stets nette Nachbarn etc. Vielleicht sieht man sich ja mal irgendwo.

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Moin Iris,
      vielen Dank für die ausführliche Beschreibung.
      Liebe Grüße
      Anja

      Antworten

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