Crew-Mitglieder Arruh & Elvis

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29. April 2021 | Allgemein | 0 Kommentare

Ein Van ist erst mit ein paar Hundehaaren vollständig eingerichtet

Unsere Hunde gehören zum Inventar. Auch wenn Lars gern behauptet, es wären meine (Anjas) Hunde … Ganz unrecht hat er nicht, denn unser erster Hund – die unvergleichliche Hazle – war sein Hund. Eine Malinoms-Husky-Mix-Dame mit unwiederstehlichem Charme und einem ganz eigenen Kopf. Mit etwas mehr als 16 Jahren mussten wir sie nach einem Schlaganfall einschläfern lassen. Und seitdem wohnt sie in unseren Herzen und in Lars Herz hat das Team-1000-Volt wenig Platz. Aber sie arbeiten daran 😉

Hier kommt das Team-1000-Volt:

Malinois Elvis, geb. Juni 2005

Eigentlich wollten wir erstmal keinen neuen Hund, nachdem wir Hazle gehen lassen mussten. Allerdings hat das bei mir nicht lange gehalten. Ich kann gar nicht sagen warum, aber ohne Hund war das Leben einfach nix … Meine Idee war: entweder ein Malinois oder ein Australian Cattledog. Die fand ich auch sehr charming. Also habe ich bei Ebay-Kleinanzeigen mal ein wenig gestöbert. Nur so, versteht sich … Und siehe da: es gab in der Nähe sowohl einen Wurf Malinois Welpen und einen Cattledogs …

Crew-Mitglieder Arruh & Elvis
Elvis

Als erstes habe ich mir – Lars wollte nicht mit – die Cattledogs angeschaut. In Frage kam hier eine rote Hündin. Aber irgendwie ist der Funke nicht übergesprungen. Ein paar Tage später bin ich dann Richtung Zeven und hab mir den Mali-Wurf angeschaut. Dort waren noch drei Rüden zu haben. Schon mal blöd, denn eigentlich wollten wir keinen Rüden. Schon die Elterntieren waren großartig und dann bogen 10 kleine Racker um die Ecke. Einer sweeter als der nächste … Die Züchterin zeigte mir die drei, die noch zu haben waren und legte mir einen kleinen Dicken ans Herz. Aber ich hatte mein Auge schon auf einen gut gelaunten, etwas übermotivierten kleinen Burschen geworfen und was soll ich sagen: Ich war Feuer und Flamme für den kleinen Kerl und habe ihn sofort angezahlt.

Das war zwar nicht der Deal mit Lars, der Deal war „nur gucken“ und dann zusammen nochmal hin und entscheiden, aber es war um mich geschehen. Noch aus dem Auto habe ich Lars eine WhatsApp geschickt und ihm mitgeteilt, dass ich einen Hund gekauft hatte … Seine Antwort: „Hab ich mir gedacht …“ Eine Woche später sind wir dann nochmal zusammen hin und, Gott sei Dank, haben ihn die Elterntiere fasziniert und so eine Mali-Welpenbande geht eh immer 🙂 Und ein paar Wochen später ist Elvis dann bei uns eingezogen.

Ein Sonnenschein auf vier Beinen

Elvis ist ein absoluter Sonnenschein. Okay, ein 1000 Volt Sonnenschein, denn er freut sich nicht einfach nur, er rastet aus vor Freude. Er macht alles mit 1000 % und findet sich immer super dabei. Gut, Unterordnung auf dem Hundeplatz macht er zwar mit Freude, aber seine Leidenschaft gehört dem Schutzdienst und allem, was mit Trieb zu tun. Bellen für ein Spielzeug oder Ablage für ein Spielzeug: Mega! Für ein Leckerli auch sehr gern, aber wenn er die Wahl hat, dann nimmt der das Spielzeug.

Andere Hunde interessieren ihn mäßig. Er ist zwar kein Raufbold, lässt sich aber auch nix gefallen. Außer von Arruh. Arruh darf fast alles. Was sie schamlos ausnutzt. Es kommt wirklich selten vor, dass er mal die Lefzen hochzieht. Dann ist aber auch sofort Ruhe im Karton.

X-Herder Dame „Arruh“

Nachdem Elvis ganz klar mein Hund ist, hatte ich die fixe Idee, dass Lars auch wieder einen Hund bräuchte. Und nach zwei Jahren nach Hazles Tod, konnte auch er sich vorstellen, wieder einen Hund zu haben. Über „Malinois in Not“ schauten wir regelmäßig, ob ein Hund für Lars dabei wäre. Und tatsächlich fand er einen Malimix der aus Bosnien gerettet werden sollte. Aber dieser Hund wurde dann innerhalb Bosniens vermittelt. Was ja erstmal auch völlig okay ist.

Crew-Mitglieder Arruh & Elvis
Arruh

Irgendwann fand ich dann eine X-Herder Hündin, die im Tierheim Pfaffenhofen saß und als schwer vermittelbar galt, weil sie nicht sooo viel Interesse an Menschen und anderen Hunden hatte. Ich fand, dass dieser Hund ganz wunderbar zu Lars passen würde, packte an meinem Geburtstag unseren Sohn und Elvis ins Auto und fuhr 800 Kilometer nach Pfaffenhofen. Wir übernachteten kurz vor Pfaffenhofen und am nächsten Tag schauten wir uns „Arruh“ damals noch „Laika“ an. Ihre erste Amtshandlung war, nach mir zu schnappen, was mich erstmal gar nicht so sehr irritierte. Ich habe mir nur angeschaut, wie sie und Elvis miteinander agierten. Nachdem wir mit beiden Hunden an der Leine eine Runde gedreht hatten, haben wir beide im Auslauf laufen lassen und das war wirklich entzückend. Und damit war die Sache geritzt … Arruh zog in den Norden.

Eine Herausforderung, die sich lohnt …

Seitdem ist sie eine echte Herausforderung, denn sie hält alle Menschen außer uns, für absolut überflüssig. Andere Hunde findet sie grundsätzlich erstmal doof und rastet an der Leine auch gern mal aus. Inzwischen haben wir sie soweit, dass sie sich benimmt. Wir müssen aber immer für andere Menschen und leider auch für andere Hundehalter mitdenken. Denn Arruh schätzt es überhaupt nicht, wenn fremde Hunde freudestrahlend auf sie zugelaufen kommen. Sie will sich auch nicht von fremden Menschen anfassen lassen. Darum trägt sie in der Öffentlichkeit immer einen Maulkorb. Denn die meisten Menschen schaffen es einfach nicht, sie so lange zu ignorieren, bis die von selbst zu ihnen kommt. Die Menschen, die das schaffen, zum Beispiel unsere Freundin Miro, liebt sie heiß und innig.

Warum Arruh ist wie sie ist? Als wir sie geholt haben, war sie zwei Jahre alt und war vorher in einer Familie, die Hundesport gemacht und mit negativer Verstärkung gearbeitet hat. Außerdem war sie überhaupt nicht sozialisiert. Sie kannte nur den Hundeplatz, Druck und den Zwinger … Inzwischen ist sie eine ganz ordentliche Vanliferin und liebt den Zughundesport, den wir privat für uns betreiben. Unsere sieben Kilometerrunde absolviert sie mit wesentlich mehr Elan als Elvis und ist toll zu lenken. Außerdem ist sie unsere Fährtenkönigin. Unterordnung zu Hause findet sie auch super, auf dem Hundeplatz kommen wohl Erinnerungen hoch und da ist sie eher im Stress. Schutzdienst kommt für sie nicht in Frage. Insgesamt ist sie viel schmusiger als Elvis und sie liebt es fest in den Arm genommen zu werden. Und was soll ich sagen? Auch Arruh ist mein Hund … Es wird wohl nach eine Weile dauern, bis Lars wieder einen Hund für sich findet.

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